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Die isolierte Revisionsklappe: Ein umfassender Überblick

Revisionsklappen isolée

Der Mangel an Wärmedämmung einer Revisionsklappe kann zu erheblichen Wärmeverlusten führen, weshalb die isolierte Revisionsklappe für jeden energiebewussten Bauherrn besonders wichtig ist. Diese Klappen sind zu einem unverzichtbaren Bestandteil moderner Gebäude geworden, da sie den einfachen Zugang zu Lagerräumen, Steigleitungen oder technischen Bereichen ermöglichen, um Reparaturen, Wartungen oder einfache Inspektionen durchzuführen. Genau an diesen Zugangsöffnungen entsteht jedoch eine Schwachstelle in der ansonsten geschlossenen Gebäudehülle. Eine gute Wärmedämmung Ihrer Revisionsklappe ist daher unerlässlich, um Wärmeverluste zu minimieren und das Raumklima stabil zu halten. Obwohl Sie die Dämmung Ihrer Klappe grundsätzlich selbst nachrüsten können, ist die Wahl der richtigen Materialien und der passenden Bauart oft nicht einfach. Die Nachfrage nach isolierten Revisionsklappen wächst stetig. In diesem umfassenden Überblick erfahren Sie, worauf es bei Wärmedämmung, Luftdichtheit und Feuchtigkeitsschutz wirklich ankommt und welche Typen für welche Einbausituation geeignet sind.

Eine isolierte Revisionsklappe vereint im Idealfall drei Eigenschaften in einem Bauteil: Sie hält die Wärme dort, wo sie hingehört, sie verhindert unkontrollierte Luftströme durch die Öffnung und sie schützt dahinterliegende Installationen vor Feuchtigkeit. Diese drei Themen hängen eng zusammen und lassen sich kaum getrennt betrachten. Wer nur auf einen Aspekt achtet, riskiert, dass die Klappe trotz scheinbar guter Werte in der Praxis enttäuscht. Deshalb betrachten wir im Folgenden zuerst die Wärmedämmung, dann die Luftdichtheit, anschließend den Feuchtigkeitsschutz und schließlich den Bezug zum Brandschutz.

Isolierte Revisionsklappe: Warum die Isolierung so wichtig ist

Eine Revisionsklappe sitzt fast immer an einer kritischen Stelle: in einer gedämmten Wand, in einer abgehängten Decke, in einer Vorwandinstallation im Bad oder an einer Steigleitung. An jeder dieser Stellen unterbricht die Öffnung den durchgehenden Dämmverlauf. Ist die Klappe selbst nicht gedämmt, entsteht ein lokaler Schwachpunkt, an dem Wärme deutlich leichter nach außen oder in unbeheizte Bereiche gelangt als über die umgebende Fläche. Eine isolierte Revisionsklappe schließt diese Lücke und sorgt dafür, dass die Gebäudehülle auch im Bereich der Zugangsöffnung weitgehend gleichmäßig dämmt.

Vermeidung von Wärmebrücken

Wärmeverluste sind eine der Hauptursachen für einen erhöhten Energieverbrauch. Wenn ein Gebäude an einzelnen Stellen schlecht gedämmt ist, steigt der Energiebedarf, um die durch Wärmeverluste entstehenden Temperaturunterschiede auszugleichen. Eine Wärmebrücke entsteht an nicht gedämmten Verbindungsstellen, an denen sich warme Luft schneller abkühlt und es somit zu vermehrten Wärmeverlusten kommt. Eine ungedämmte Revisionsklappe wirkt genau wie eine solche Wärmebrücke, denn der Wärmestrom sucht sich stets den Weg des geringsten Widerstands.

Wärmebrücken haben zwei unangenehme Folgen, die über die reine Energierechnung hinausgehen. Erstens kühlt die innere Oberfläche an der Schwachstelle stärker ab als die umgebende Wand. Zweitens kann an dieser kühleren Oberfläche Raumluftfeuchte kondensieren, wenn die Temperatur unter den Taupunkt fällt. Dieses Kondensat begünstigt auf Dauer Stockflecken und Schimmelbildung, gerade in feuchtebelasteten Räumen wie Bad oder Küche. Eine gut gedämmte Revisionsklappe hält die innere Oberflächentemperatur höher und verringert damit das Risiko, dass sich Feuchtigkeit niederschlägt. Die Vermeidung von Wärmebrücken ist also nicht nur eine Frage der Heizkosten, sondern auch des Bauschutzes und der Gesundheit.

Normen und Regelwerke für die Isolierung

Die energetische Qualität von Gebäuden wird in Deutschland durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) geregelt, das die frühere Energieeinsparverordnung (EnEV) abgelöst hat. Aus den Anforderungen an eine dichte und gut gedämmte Gebäudehülle ergibt sich indirekt auch der Anspruch an einzelne Bauteile wie Revisionsklappen: Sie sollen luft- und möglichst wasserdicht sein, Wärmeverluste begrenzen und im Sommer das Eindringen unerwünschter Wärme oder im Winter das Austreten von Warmluft einschränken. Eine Revisionsklappe ist damit kein beliebiges Zubehör, sondern ein funktionaler Teil der Hülle.

Beim Einbau in Trockenbaukonstruktionen ist außerdem die DIN 18181 von Bedeutung. Diese Norm behandelt Gipsplatten im Hochbau und gibt Hinweise zur fachgerechten Verarbeitung und Befestigung. Sie betrifft die Klappe selbst nur mittelbar, ist aber für die saubere und dauerhaft dichte Integration der Klappe in die umgebende Beplankung relevant. Wird die Klappe schlecht eingebaut, helfen auch gute Materialwerte wenig, weil dann die Anschlussfuge zur Schwachstelle wird.

Isolierte Revisionsklappen sind mit umlaufenden Dichtungen an den Rändern ausgestattet, um Verluste zu minimieren. Ein gedämmter Deckel reduziert den Wärmedurchgang, und ein elastisches Dichtungsband sorgt dafür, dass keine Luft an der Fuge vorbeiströmt. Die technischen Spezifikationen der Klappen finden Sie auf den jeweiligen Produktblättern. Achten Sie dort auf Angaben zum Wärmedurchlasswiderstand: Je höher dieser Wert ausfällt, desto wirksamer ist die Dämmung des Deckels. Vergleichen Sie die Werte verschiedener Modelle direkt miteinander, statt sich auf einzelne Kennzahlen zu verlassen, denn die tatsächliche Wirkung hängt immer auch vom Einbau und von der Qualität der Dichtungsebene ab.

Wichtige Merkmale einer guten Wärmedämmung

Eine wirklich gut dämmende Revisionsklappe erkennen Sie an mehreren Merkmalen, die zusammenspielen müssen. Erstens an einem gedämmten Deckel, dessen Kern aus einem wärmedämmenden Material besteht und nicht nur aus einem dünnen Blech oder einer einfachen Platte. Zweitens an einer umlaufenden, dauerelastischen Dichtung, die den Spalt zwischen Deckel und Rahmen zuverlässig schließt. Drittens an einem stabilen Rahmen, der sich nicht verzieht und über die Jahre einen gleichmäßigen Anpressdruck der Dichtung sicherstellt. Viertens an einem durchdachten Verschluss, der den Deckel fest und reproduzierbar an den Rahmen zieht, damit die Dichtung tatsächlich komprimiert wird.

Fehlt eines dieser Merkmale, leidet die Gesamtleistung. Ein hervorragend gedämmter Deckel nützt wenig, wenn der Verschluss ihn nur lose hält und die Dichtung nicht greift. Umgekehrt bringt die beste Dichtung wenig, wenn der Deckel selbst kaum dämmt. Unser Sortiment bietet eine Vielzahl von isolierten Revisionsklappen, bei denen diese Komponenten aufeinander abgestimmt sind, sodass Sie spürbare Energieeinsparungen erzielen können. Ein gutes Einstiegsmodell für luftdichte und gedämmte Anwendungen finden Sie hier: Revisionsklappe Softline, luftdicht und isoliert.

Luftdichtheit: der unterschätzte Faktor

Die Luftdichtheit wird häufig übersehen, weil sie sich nicht so anschaulich erklären lässt wie eine Dämmschicht. Dabei ist sie für die Praxis oft entscheidender als der reine Dämmwert des Deckels. Strömt durch eine undichte Fuge ständig warme Raumluft nach außen oder kalte Luft herein, gehen Wärme und Feuchtigkeit mit dieser Luftbewegung verloren oder werden hereingetragen. Dieser sogenannte konvektive Verlust kann den Nutzen einer guten Deckeldämmung teilweise wieder zunichtemachen.

Eine luftdichte Revisionsklappe verhindert diesen unkontrollierten Luftaustausch. Sie schließt mit einer umlaufenden Dichtung, die durch den Verschlussmechanismus gleichmäßig angepresst wird. Wichtig ist dabei die durchgehende Dichtungsebene: Der Übergang vom Klappendeckel zum Rahmen und vom Rahmen zur umgebenden Konstruktion muss lückenlos sein. Eine fachgerechte Anbindung an die Luftdichtheitsebene der Wand oder Decke, etwa über geeignete Klebebänder oder Anschlussmanschetten, gehört zur sauberen Ausführung dazu. Erst dann wirkt die Klappe als durchgängiger Teil der luftdichten Hülle und nicht als kontrollierte Leckage.

Achten Sie auf dem technischen Datenblatt darauf, ob die Luftdichtheit ausgewiesen ist und in welcher Form. Modelle, die ausdrücklich als luftdicht beschrieben werden, verfügen in der Regel über eine geprüfte, dauerhaft elastische Dichtung und einen Verschluss, der einen definierten Anpressdruck erzeugt. Für anspruchsvolle Anwendungen, bei denen sowohl Luftdichtheit als auch Dämmung gefragt sind, eignet sich beispielsweise die Revisionsklappe Aluplana ISO, luftdicht. Wer zusätzlich Wert auf Staubdichtheit und einen reduzierten Schalldurchgang legt, sollte sich die Revisionsklappe Trockenbau Eco Star, luft- und staubdicht ansehen.

Die wasserdichte Revisionsklappe

Wasserdichtigkeit ist ein wichtiger Faktor für eine Revisionsklappe, insbesondere wenn sie in einem feuchten Raum wie einem Badezimmer installiert wird, etwa als Revisionsklappe für die Verkleidung einer Badewanne oder hinter einer Vorwandinstallation. Um zu verhindern, dass Wasser oder Spritzwasser in die dahinterliegenden technischen Installationen eindringt, sollte die Klappe in solchen Bereichen feuchtraumgeeignet und nach Möglichkeit dicht ausgeführt sein.

Feuchtraumgeeignet bedeutet dabei mehr als nur ein dichter Spalt. Es betrifft auch die verwendeten Materialien: Rahmen und Deckel sollten korrosionsbeständig sein und durch dauerhafte Feuchte nicht aufquellen oder ihre Form verlieren. In Bädern und Küchen ist außerdem die Reinigungsfreundlichkeit der Oberfläche von Vorteil, damit sich an der Klappe selbst keine Feuchtenester bilden. Eine feuchtraumgeeignete Klappe schützt so nicht nur die Installationen dahinter, sondern bleibt auch über Jahre funktionsfähig und ansehnlich.

Wie überprüft man die Wasserdichtigkeit?

Um einzuschätzen, wie dicht eine Revisionsklappe gegen Wasser und Luft ist, lohnt ein genauer Blick auf das technische Datenblatt des Produkts. Manche Hersteller geben einen Prüfdruck in Pascal (Pa) an, der beschreibt, bis zu welchem Druckunterschied die Dichtung zuverlässig schließt. Je höher dieser Druckwert, desto robuster verhält sich die Klappe gegenüber Druckschwankungen, wie sie etwa durch Wind, Lüftung oder Temperaturunterschiede entstehen. Achten Sie ergänzend darauf, ob die Dichtung umlaufend und durchgehend ist und ob der Verschluss den Deckel gleichmäßig an den Rahmen zieht. Eine sauber komprimierte Dichtung ist in der Praxis oft aussagekräftiger als eine einzelne Kennzahl, denn nur eine vollständig anliegende Dichtung schützt Kabel und andere technische Installationen wirksam vor Feuchtigkeit.

Weitere Anforderungen an die Dichtheit

Ihre Revisionsklappe sollte auch luftdicht sein, um die zuvor beschriebenen konvektiven Wärmeverluste zu vermeiden. Die Begrenzung von Wärmebrücken und Luftleckagen gehört zu den Prioritäten einer guten Dämmung, daher ist es wichtig, auf dem technischen Datenblatt zu prüfen, ob die Luftdichtheit angegeben ist. Viele Modelle bieten heute mehrere Schutzfunktionen zugleich: Luftdichtheit, einen guten Feuchtigkeitsschutz sowie Schutz vor Staub und in bestimmten Ausführungen auch gegen den Durchtritt von Rauch.

Das Hauptziel ist, Energie zu sparen und Schäden an den technischen Anlagen des Gebäudes zu vermeiden. Hinzu kommt ein weiterer Vorteil, der gern unterschätzt wird: Eine gut gedämmte und dicht schließende Revisionsklappe kann auch den Schalldurchgang reduzieren. Überprüfen Sie hierfür den angegebenen Schalldämmwert, der in Dezibel (dB) ausgewiesen wird. Gerade bei Klappen vor Steigleitungen oder Lüftungsschächten kann eine spürbar geringere Geräuschübertragung den Wohnkomfort merklich erhöhen.

So rüsten Sie eine Revisionsklappe richtig nach

Wenn Sie eine vorhandene, ungedämmte Klappe verbessern oder eine neue isolierte Revisionsklappe fachgerecht einbauen möchten, hilft ein strukturiertes Vorgehen. Die folgende Reihenfolge stellt sicher, dass Dämmung, Luftdichtheit und Feuchtigkeitsschutz am Ende zusammenwirken.

  1. Einbausituation prüfen: Bestimmen Sie zuerst, in welchem Bereich die Klappe sitzt (beheizt, unbeheizt, feuchtebelastet) und welche Anforderungen daraus folgen.
  2. Passende Klappe auswählen: Wählen Sie ein Modell, dessen Eigenschaften zur Situation passen, also gedämmt und luftdicht im beheizten Bereich, zusätzlich feuchtraumgeeignet im Bad.
  3. Öffnung vorbereiten: Säubern Sie die Laibung, entfernen Sie lose Reste und prüfen Sie, ob der Untergrund eben und tragfähig ist.
  4. Rahmen sauber einsetzen: Montieren Sie den Rahmen spannungsfrei und rechtwinklig, damit sich der Deckel später gleichmäßig schließt.
  5. Anschlussfuge abdichten: Schließen Sie die umlaufende Fuge zwischen Rahmen und Konstruktion luftdicht an, etwa mit geeignetem Klebeband oder einer Anschlussmanschette.
  6. Luftdichtheitsebene anbinden: Verbinden Sie die Dichtung der Klappe lückenlos mit der Luftdichtheitsebene der Wand oder Decke.
  7. Verschluss einstellen: Justieren Sie den Verschluss so, dass der Deckel die Dichtung gleichmäßig komprimiert und satt anliegt.
  8. Funktion kontrollieren: Öffnen und schließen Sie die Klappe mehrfach, prüfen Sie den gleichmäßigen Sitz der Dichtung und tasten Sie die Fuge auf spürbare Zugluft ab.

Dieses Vorgehen klingt aufwendiger, als es ist, zahlt sich aber dauerhaft aus. Die häufigste Ursache für enttäuschende Ergebnisse ist nicht ein schlechtes Produkt, sondern eine vernachlässigte Anschlussfuge. Wer hier sorgfältig arbeitet, holt aus jeder Klappe das Maximum heraus.

Schallschutz und Komfort als Zusatznutzen

Neben Energie und Feuchtigkeit spielt der Schallschutz eine Rolle, die im Alltag oft erst nach dem Einbau auffällt. Revisionsklappen sitzen häufig vor Bereichen, in denen Geräusche entstehen oder weitergeleitet werden, etwa vor Abwasserleitungen, Pumpen oder Lüftungskanälen. Eine dünne, lose schließende Klappe lässt diese Geräusche nahezu ungehindert in den Wohnraum. Eine gedämmte, dicht schließende Ausführung wirkt dagegen wie eine zusätzliche Barriere und dämpft den Schalldurchgang.

Der Schalldämmwert in Dezibel auf dem Datenblatt gibt einen Anhaltspunkt, wie stark die Klappe Geräusche reduziert. Wichtig ist auch hier das Zusammenspiel: Eine umlaufende Dichtung verhindert nicht nur Luftleckagen, sondern auch die Schallübertragung durch Spalten. So entsteht aus mehreren kleinen Maßnahmen ein spürbarer Komfortgewinn, ohne dass dafür ein separates Bauteil nötig wäre.

Brandschutzklappe

Um zu verhindern, dass Wärme, Flammen und Rauch im Brandfall durch die Klappe entweichen oder sich darüber ausbreiten, kann in bestimmten Bereichen eine Revisionsklappe mit Brandschutzfunktion erforderlich sein. Mehrere Indikatoren auf den Produktdatenblättern geben Aufschluss über die Wirksamkeit dieser Klappen. Maßgeblich für die Klassifizierung ist im europäischen Rahmen die DIN EN 13501-1, die der älteren deutschen DIN 4102-1 entspricht und das Brandverhalten sowie den Feuerwiderstand von Bauteilen einordnet.

Wichtige Indikatoren für Brandschutzklappen

  • Feuerwiderstand (R): Dieser Kennwert bezeichnet die Tragfähigkeit eines Bauteils unter Brandeinwirkung, also wie lange es seine Standsicherheit behält.
  • Thermische Isolierung (I): Dieser Wert beschreibt die Fähigkeit, den Durchgang von Wärme auf die brandabgewandte Seite zu begrenzen.
  • Raumabschluss (E): Bezeichnet die Fähigkeit eines Bauteils, das Durchdringen von Flammen und heißen Gasen zu verhindern.

Diese Indikatoren geben in Kombination mit einer Zeitangabe an, wie lange ein trennendes Element seine Schutzwirkung behält. Die nachgestellte Zahl steht dabei für die Dauer in Minuten. Eine Klappe mit der Bezeichnung EI60 erfüllt die Anforderungen an Raumabschluss und Wärmedämmung für 60 Minuten, eine Ausführung mit EI90 entsprechend für 90 Minuten. Welche Klasse erforderlich ist, hängt von der jeweiligen Bauaufgabe und den brandschutztechnischen Vorgaben des Gebäudes ab. Welche Unterschiede genau hinter den Brandschutzklassen stehen, lesen Sie ausführlich in unserem Beitrag Revisionsklappe F60 und EI60: Unterschied der Brandschutzklassen.

Achten Sie daher darauf, die Angaben auf den Produktdatenblättern sorgfältig zu prüfen, um die Revisionsklappe auszuwählen, die Ihren Anforderungen an Dämmung, Dichtheit und gegebenenfalls Brandschutz entspricht. Unser Sortiment bietet Ihnen qualitativ hochwertige Lösungen, die je nach Modell Wärmedämmung, Luftdichtheit und Feuchtigkeitsschutz miteinander verbinden.

Typische Fehler bei der Auswahl und beim Einbau

Einige Fehler treten immer wieder auf und lassen sich mit etwas Aufmerksamkeit vermeiden. Der erste ist die Auswahl rein nach dem Preis: Eine sehr günstige, ungedämmte Klappe spart beim Kauf, kostet über die Jahre aber durch Wärmeverluste und mögliche Feuchteschäden mehr. Der zweite Fehler ist die falsche Klappe für den Raum, etwa eine nicht feuchtraumgeeignete Ausführung im Bad. Der dritte und häufigste Fehler ist die vernachlässigte Anschlussfuge, durch die selbst eine hochwertige Klappe undicht wird.

Ein weiterer Punkt betrifft die Wartung. Dichtungen sind Verschleißteile und können über die Jahre verhärten oder ihre Elastizität verlieren. Eine regelmäßige Sichtprüfung und gegebenenfalls ein Austausch der Dichtung erhalten die Dämm- und Dichtwirkung dauerhaft. Wer seine Revisionsklappen in die normale Wartung der Haustechnik einbezieht, vermeidet, dass aus einer kleinen Undichtigkeit über die Jahre ein spürbarer Energieverlust wird. Wie Sie Revisionsklappen im Zusammenhang mit Lüftung und kontrollierter Wohnraumlüftung richtig warten, beschreiben wir im Beitrag Revisionsklappe für Lüftung und KWL: Wartung richtig gemacht.

Fazit

Die isolierte Revisionsklappe ist die ideale Lösung, um den Anforderungen an Wärmedämmung, Luftdichtheit und Feuchtigkeitsschutz an einer kritischen Stelle der Gebäudehülle gerecht zu werden. Sie schließt die Lücke, die eine reine Zugangsöffnung sonst in den Dämmverlauf reißt, und verhindert, dass dort eine Wärmebrücke mit allen Folgen von Energieverlust bis Kondensat entsteht. Wer bei Auswahl und Einbau auf einen gedämmten Deckel, eine durchgehende Dichtung, einen stabilen Rahmen und einen sauberen Anschluss an die Luftdichtheitsebene achtet, profitiert gleich mehrfach: geringere Heizkosten, ein stabiles Raumklima, weniger Feuchterisiko und nebenbei ein besserer Schallschutz. Es lohnt sich, die technischen Datenblätter aufmerksam zu vergleichen und das Modell zu wählen, das wirklich zur jeweiligen Einbausituation passt. So angehören plötzliche Wärmeverluste und unnötig hohe Energiekosten dauerhaft der Vergangenheit.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie überprüft man die Wasserdichtigkeit?

Werfen Sie einen Blick auf das technische Datenblatt und prüfen Sie, ob ein Prüfdruck in Pascal angegeben ist, der beschreibt, bis zu welchem Druckunterschied die Dichtung schließt. Achten Sie zusätzlich darauf, dass die Dichtung umlaufend und durchgehend ist und der Verschluss den Deckel gleichmäßig an den Rahmen zieht. In feuchten Räumen sollte die Klappe außerdem ausdrücklich feuchtraumgeeignet sein.

Was bedeutet luftdicht bei einer Revisionsklappe?

Luftdicht heißt, dass durch die geschlossene Klappe kein nennenswerter Luftaustausch zwischen innen und außen stattfindet. Eine umlaufende, ausreichend komprimierte Dichtung verhindert, dass warme Raumluft entweicht oder kalte Luft eindringt. Wichtig ist, dass auch die Anschlussfuge zur umgebenden Wand oder Decke an die Luftdichtheitsebene angebunden wird, sonst wirkt die Klappe trotz guter Dichtung als Leckage.

Ist eine isolierte Revisionsklappe im Bad sinnvoll?

Ja, im Bad ist eine isolierte und zugleich feuchtraumgeeignete Revisionsklappe besonders sinnvoll. Sie schützt die dahinterliegenden Installationen vor Spritzwasser und Feuchte, hält durch ihre Dämmung die innere Oberfläche wärmer und verringert so das Risiko, dass an der Klappe Kondensat und in der Folge Schimmel entsteht. Achten Sie auf korrosionsbeständige, formstabile Materialien.

Worauf sollte ich beim Einbau besonders achten?

Der häufigste Schwachpunkt ist nicht das Produkt, sondern die Anschlussfuge. Setzen Sie den Rahmen spannungsfrei und rechtwinklig ein, dichten Sie die umlaufende Fuge zwischen Rahmen und Konstruktion luftdicht ab und binden Sie die Dichtung an die Luftdichtheitsebene der Wand oder Decke an. Stellen Sie den Verschluss so ein, dass die Dichtung gleichmäßig anliegt, und prüfen Sie die Funktion nach dem Einbau.

Was bedeuten die Buchstaben E und I beim Brandschutz?

Bei der Klassifizierung nach DIN EN 13501-1, die der älteren DIN 4102-1 entspricht, steht E für den Raumabschluss, also die Fähigkeit, Flammen und heiße Gase zurückzuhalten, und I für die thermische Isolierung, also die Begrenzung der Wärmeübertragung auf die brandabgewandte Seite. Die nachgestellte Zahl gibt die Dauer in Minuten an, für die diese Eigenschaften erfüllt werden, etwa 60 Minuten bei EI60 und 90 Minuten bei EI90.

Wie wartet man eine isolierte Revisionsklappe?

Prüfen Sie regelmäßig den Zustand der Dichtung, da diese mit der Zeit verhärten oder ihre Elastizität verlieren kann. Eine verhärtete Dichtung sollte ausgetauscht werden, damit die Dämm- und Dichtwirkung erhalten bleibt. Kontrollieren Sie außerdem, ob der Verschluss den Deckel noch gleichmäßig anpresst, und beziehen Sie die Klappe in die normale Wartung der Haustechnik mit ein.

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